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Was Sie unbedingt über Rosen wissen sollten!

Rosen – Königin der Blumen

Eine der wohl schönsten und beliebtesten Gartenpflanzen ist die Rose, die Königin unter den Blumen. Seit Urzeiten begleitet und erfreut sie den Menschen und ist wie keine andere Blume eng verwolben mit seinen Mythen und Legenden.

Wenn Sie sich also dazu entschließen, in Ihrem Garten Rosen zu ziehen, so bedeutet das nicht nur eine ästhetische und optische Bereicherung Ihres Gartens. Vielmehr werden Sie sehr bald feststellen, dass von der Beschäftigung mit Rosen eine besondere Faszination ausgeht, die auch in unserer hastigen Zeit noch spürbar ist und dem Hobbygärtner wie dem Fachmann viel Freude und beschauliche Stunden gärtnerischer Tätigkeiten bereitet.

Verschiedene Sorten und Höhen

Im allgemeinen pflanzt man nicht mehrere Rosensorten oder -farben in ein Beet zusammen, was aber letztlich eine Geschmacksfrage bleibt. Pflanzen einer Sorte erreichen ziemlich die gleiche Höhe und sehen blühend in der Menge reizvoll aus; nur blühen einige Sorten in der Mitte des Sommers, wenn ohnehin wenig blühende Gewächse im Garten sind, oft längere Zeit nicht. Ein gemischtes Beet mit blühenden und nicht blühenden Rosenstöcken sieht leicht unruhig aus. Wenn dagegen, über längere Zeit, alle auf einmal blühen, ist dies ein phantastischer, farbenfroher Anblick. Setzen Sie zwischen zwei Farben, die sich nicht vertragen eine fliederfarbene, weiße oder cremefarbene Rose. Ein rundes Beet können Sie auch in verschiedene Farbbereiche aufteilen und in die Mitte jedes Bereichs eine hohe Teehybride setzen.

Die Frage der Höhe ist besonders bei einem ebenen Garten von Bedeutung. Bäume und Sträucher lenken das Auge nach oben und bringen Abwechslung; mehrere hohe Rosen, umgeben von einem Kreis kleinerer oder in einem länglichen Beet mit 1,8 m Abstand verteilt, haben den gleichen Effekt. Nehmen Sie dazu eine kontrastierende Farbe.

Die Rosengruppen

Die Rosen werden, da es sich meist um Kreuzungen handelt, je nach ihren Ausgangsformen in verschiedenen Gruppen unterteilt. Zwischenformen haben die Unterschiede zwischen den ersten fünf Gruppen, jedoch stark verwischt. Die Gruppen der zwei mit fünf werden häufig als „Buschrosen“ oder generell als „Polyantharosen“ bezeichnet.

Teehybriden oder Edelrosen: Große Einzelblüten, buschig, 60 – 100 cm, Kreuzung zwischen Teerosen und Remontantrosen. Mit Ihren einzelnen auf straffen Stielen stehenden und sehr schön geformten Blumen, schmücken Ihr Heim und Garten mit einer Farbenpracht und wundervollen Duft.

Kletterrosen: 2 bis 4 m hoch, einmal oder mehrmals blühende Sorten und Arten. Beranken Wände, Zäune, Torbögen, Gartenlauben und Pergolen.

Polyantharosen: Viel- und kleinblütig, wie auch die folgenden drei Gruppen 35 bis 90 cm hoch, heute nur noch selten angeboten.

Polyanthahybriden: Kreuzung der Polyantharose mit der Teehybride

Floribundarosen: Rückkreuzung der Polyanthahybride mit der Teehybride. Blüten fast so groß wie bei der Edelrose, jedoch zu mehreren gehäuft.

Grandiflorarosen: Rückkreuzung der Polyanthahybride mit der Teehybride. Jeder Stengel trägt mehrere Edelrosenblüten.

Zwergrosen oder Zwergbengalrosen: Kleine Polyantharosen, 10 bis 30 cm hoch. Sie schmücken selbst kleinste Ecken und verschönern im Topf Balkone oder Terrassen.

Hochstammrosen: Hier werden alle genannten Typen auf Wildstämme aufgepropft. Die Kombination mit Kletterrosen ergibt Hängerosen.

Park- oder Strauchrosen: Dauerblüher, bis 3 m hoch, einfach bis gefüllt.

Wildrosen: Einige Wildarten (z. Beispiel die Apfelrose oder die chinesische Goldrose) werden ebenfalls gerne kultiviert.

Trauerstämme: ihre malerisch-hängende Blütenkronen breiten sie über Gartenbänke und Terrassen aus.

Woran erkennt man eine gute Rose

Nur durch Erfahrung lernen Sie, gute von minderwertigen Rosen zu unterscheiden. Es genügt nicht, die guten Sorten mit Namen zu kennen, sondern Sie müssen auch erkennen lernen, ob eine Pflanze gesund ist. Ein guter Rosenstock sollte mindesten zwei feste, frische, unverletzte und wenigsten bleistiftdicke Zweige haben. Besser noch sind drei oder vier Zweige, die aber nicht grau oder bräunlich gefleckt sein dürfen – ein Zeichen für eine Krankheit.

Die Pflanze sollte kräftige Wurzeln mit vielen kleinen Wurzelfasern haben. Packen Sie im Zweifelsfalle die Pflanze aus und prüfen sie. Schließlich haben Sie ein Recht zu wissen, was Sie kaufen. Als Standard gilt, dass der Mittelstamm, von dem die Zweige abgehen, mindestens 16 mm dick sein sollte. Halten Sie also die Augen offen, dass Sie möglichst solch kräftige Pflanzen bekommen.

Sorten für Hecken und Sträucher

Die Standard-Teehybriden können ebenso wie die Buschrosen als Wegeinfassung verwendet werden. Viel zu selten sieht man sie als Hecke, obwohl sich verschiedene Sorten, wie die „Gloria Die“, „Crimson Glory“, „Ballet“, u. a. bestens dafür eignen. Einige können auch, wenn sie nicht zu häufig geschnitten werden, allein stehen, vielleicht in der Mitte der Wiese oder am Rande einer Terrasse.

Die kräftig wachsenden Floribundarosen haben gegenüber den Teehybriden den Vorteil, dass sie breitwüchsiger und buschiger werden und reicher blühen, als fast alle anderen. Einige werden, wenn man sie nicht allzu häufig zurück schneidet, innerhalb von 2 Jahren 1,2 – 1,5 m hoch. Wenn Sie eine hohe, schale Hecke anlegen wollen, sollten Sie es doch einmal mit der sehr resistenten gelben „Chinatown“ oder mit der ebenso robusten „Queen Elizabeth“ oder „Bayreuth“ versuchen. Queen Elizabeth bleibt trotz einer Höhe von 1,5 – 1,8 m schön buschig, wenn man sie alljährlich auf ca. 90 cm zurück schneidet. Dadurch verhindert man, dass sie zu lang aufschießt und die Blüten nur noch am oberen Ende sitzen.

Anscheinend gibt es keine Möglichkeit, die rasant wachsende, besonders hübsche „Fred Loads“ niedrig zu halten. Anders als die Queen Elizabeth hat sie reiche Dolden großer, rot-oranger Blüten, die nicht nur an der Spitze wachsen. Eigentlich ist sie mehr eine Strauchrose, wird aber offiziel als Floribundstrauch bezeichnet. Insgesamt sind die Floribundarosen üppiger und treiben innerhalb einer Saison stärker aus, als die meisten Teehybriden. Sie blühen auch beständiger und machen, wenn überhaupt, noch kürzere Pausen zwischen den Blütezeiten, was ein wesentlicher Vorteil im Beet ist. Die kleineren und robusteren Blütenblätter öffnen sich selbst bei schlechtem Wetter leicht, wodurch sie auch gut als Schnittblumen geeignet sind. Die zartrosa Elysium z. B. mit ihren gefüllten Blüten ist zum Schnitt gut geeignet. Manche halten bis zu 10 Tagen auch in geheizten Räumen in der Vase.

Sorten für die Randbepflanzung

Am besten ist es, wenn man Teehybriden und Floribundarosen nicht zusammen in einem Beet hält. Es gibt jedoch eine ganze Reihe niedriger, buschiger Sorten, die sich gut als Randbepflanzung eignen. Die leuchtend orangerote „Topsi“ (die in manchen Gegenden leider sehr anfällig für die Schwarzleckenkrankheit ist), die dunkelrote „Marlena“, die rosa „Paddy Mc Gredy“ oder die blutrote „Insel Mainau“ kommen hierfür besonders in Frage, aber auch für Wegeinfassungen usw. Auch in kleinen Beeten sehen sie sehr hübsch aus. Vor einigen Jahren schien es so, als würden die Teehybriden und Floribundarosen immer höher und aufgeschlossener. Die neuere Entwicklung zu mehr runderen, handlicheren Rosenstöcken ist sehr erfreulich, besonders für Besitzer kleinerer Gärten. Dies ist fast eine Rückkehr zu altertümlichen Formen, nur dass die Blüten jetzt schöner und die Pflanzen gesünder sind.

Die Farbe der Rosen und die Bedeutung

Wegen der ästhetischen Qualitäten, die die Blume besitzt, war sie eine Wahl als Gegenstand, um die Ausdrücke und Emotionen von Schönheit, Leidenschaft, Respekt und das Wichtigste zu vermitteln; Liebe! Liebe reicht, von der Liebe von einem Elternteil zu ihrem Kind, unter Freunden und natürlich, wer die Liebe von einer Person zu ihrem Lebensgefährten vergessen kann. Es gibt viele Blumen, die den Ausdruck der Liebe zu ihrem bedeutenden anderen vermitteln. Die am häufigsten bekannte Blume ist die Rose. Die Flora gehört zur Gattung Rosa und ist die vielseitigste Art, je nach Pigmentierung und Anordnung der Blüten, die unterschiedliche Bandbreite an Emotionen und Ausdrucksformen zu vermitteln. Die Farben können von Pink, Weiß, Gelb, Violett, Burgund, Orange und sogar dem einmal unmöglichen Blau reichen. 

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